Hallo ihr Lieben,
eine Frage, die uns immer wieder erreicht: Warum werden Hunde auf manchen Campingplätzen abgelehnt oder nur eingeschränkt akzeptiert – und was können wir als Hundehalter tun, um genau das zu vermeiden? Wir haben mit vielen Platzbetreibern gesprochen und unsere eigenen Erfahrungen aus acht Jahren mit Letty und Odin gesammelt.
Hier sind die 5 häufigsten Gründe für eine Ablehnung und wie ihr böse Überraschungen bei der Anreise verhindert:
Die 5 Hauptgründe für eine Ablehnung:
Rassen-Restriktionen / Listenhunde: Viele Plätze schränken bestimmte Rassen in ihren AGBs ein. Besondere Vorsicht gilt im Ausland: In Ländern wie Frankreich oder Dänemark gelten nicht von der FCI anerkannte Rassen (wie die Old English Bulldog) teils als Listenhunde der Kategorie 1.
Läufige Hündinnen: Ist uns selbst schon passiert! Manche Betreiber lehnen läufige Hündinnen ab, um Unruhe und Stress unter den Rüden auf dem Platz zu vermeiden.
Beschränkung der Hundeanzahl: Immer mehr Campingplätze begrenzen die Anzahl der Tiere pro Parzelle (oft max. 2 Hunde, manchmal ist sogar nur 1 Hund pro Buchung erlaubt).
Fehlende Dokumente: Vor allem im Ausland scheitert der Eincheck-Vorgang gelegentlich an fehlenden Impfnachweisen oder Ausweisen im EU-Heimtierausweis.
Verhalten & Rücksichtslosigkeit der Halter: Betreiber greifen durch, wenn Hunde Dauerbellen zeigen, unbeaufsichtigt über fremde Parzellen laufen oder das Geschäft auf dem Platz hinterlassen wird, ohne es wegzuräumen.
So beugt ihr Problemen effektiv vor:
Vorab anrufen (3-Minuten-Check): Verlasst euch nicht rein auf Camping-Apps (wie ADAC oder CampingCard ACSI). Ein kurzer Anruf beim Betreiber klärt Fragen zu Rasse, Anzahl der Hunde oder einer eventuellen Läufigkeit vor der Anreise verbindlich.
Erfahrungen aus der Community nutzen: Facebook-Gruppen oder spezialisierte Camping-Kanäle geben echtes Feedback dazu, wie hundefreundlich ein Platz wirklich ist.
Dokumente griffbereit halten: Impfpass und Nachweise im Ausland immer vollständig mitführen.
Rücksichtsvolles Miteinander auf dem Platz: Hunde nicht ungefragt auf fremde Parzellen lassen, Hinterlassenschaften sofort im Beutel entsorgen und bei Bellen direkt eingreifen.
(P.S. Wer bei Hitze unterwegs ist: Wir schwören unterwegs auf Schattennetze sowie spezielle Kühl- und Bademäntel für die Vierbeiner – die Links findet ihr unten im Video!)
Als Halter von Old English Bulldogs kennen wir das Thema aus erster Hand – gerade bei Rassen mit „Kampfhund“-Klischee ist Aufklärung und ein respektvoller Umgang mit den Platzregeln umso wichtiger.
Habt ihr schon mal erlebt, dass euer Hund auf einem Platz abgelehnt wurde? Erzählt uns gerne eure Geschichte.
Liebe Grüße,
Yvonne und Thorsten
Das ganze Video dazu findet ihr auf unserem YouTube-Kanal: Deshalb lehnen Campingplätze euren Hund ab – und wie ihr es verhindert